Eidfjord/Telemark – Einmal Schwarzes Shirt, immer Schwarzes Shirt: Beim legendären Norseman Xtreme Triathlon in Norwegen hat sich Heiko Lewanzik am Wochenende mit einer herausragenden Leistung in die Elite der Extremsportler eingereiht. In einer Gesamtzeit von 11:01:42 Stunden erreichte er als bester deutscher Teilnehmer den siebten Platz – direkt hinter der ebenfalls starken Julia Skala, die in der Gesamtwertung Sechste wurde.
Der Norseman gilt als einer der härtesten Triathlons der Welt: 3,8 Kilometer Schwimmen im eiskalten Hardangerfjord, 180 Kilometer Radfahren durch die norwegische Fjordlandschaft – darunter über 3.000 Höhenmeter – und zum Abschluss ein Marathon, der mit dem steilen Anstieg auf den Gaustatoppen endet. Nur die schnellsten und stärksten Athleten dürfen überhaupt das Ziel auf dem Gipfel erreichen – und erhalten das begehrte schwarze Finisher-Shirt.
Für Lewanzik war es eine besondere Herausforderung: „Die Bedingungen waren hart, aber ich habe mich stark gefühlt “, sagte der erfahrene Triathlet nach dem Rennen. Gegen Ende wurde es aber selbst für Heiko hart, der zunehmend mit Magenproblemen zu kämpfen hatte. „Dass ich als bester Deutscher ins Ziel komme und das Schwarze Shirt bekomme, ist einfach unbeschreiblich.“
Besonders bemerkenswert: Mit seinem siebten Platz reiht sich Lewanzik in ein starkes internationales Teilnehmerfeld ein und beweist einmal mehr, dass deutsche Triathleten auch auf den extremsten Distanzen vorne mitmischen können. Seine Zeit liegt dabei nur Sekunden hinter Julia Skala, die mit 11:01:42 Stunden ebenfalls ein herausragendes Rennen zeigte und als Frau sogar noch vor ihm einlief.
Der Norseman bleibt ein Mythos – und Heiko Lewanzik hat seinen Namen nun fest darin verankert.
Fakten zum Norseman 2025:
• 3,8 km Schwimmen im Hardangerfjord (dieses Jahr mit guten Bedingungen bei 16 grad Celsius)
• 180 km Rad mit über 3.000 Höhenmetern
• 42,2 km Lauf auf den 1.850 Meter hohen Gaustatoppen
• Nur rund 160 Starter erreichen das schwarze Ziel
Einmal Hölle. Einmal Himmel. Und mittendrin: Heiko Lewanzik

