35. Reiling-Triathlon mit 570 Startern

 

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Matthias Gravendyk und Aaltje Dargatz die schnellsten „Sprinter“ in Harsewinkel

Harsewinkel (rob). Matthias Gravendyk (TriStar Oelde) und Aaltje Dargatz (Tri-Team Hagen) waren gestern die schnellsten „Sprinter“ beim 35. Reiling-Triathlon in Harsewinkel. Bei kühlen 15 Grad dominierten die beiden Dreikämpfer mit starken Einzelleistungen die Liga-Wettbewerbe der NRW-Regionalliga. Gravendyk dominierte in 51:43 Minuten den Triathlon über 0,75-18-4,6 Kilometer und führte das Team der Oelder damit zum Tagessieg. Dargatz wies 15 Sekunden Vorsprung auf und wunderte sich nachher, als Langdistanzspezialistin so gut abgeschnitten zu haben.

„Das war erst mein dritter Sprint“, erklärte die erfahrene Mittel- und Langdistanzlerin im Ziel. Selina Tiefenbach (gewa Triathlon Team SC Rot-Weiß Oberhausen, 1:02:16) und Julia Böttchers ( 1.Tri Team Gütersloh II, 1:03:55) folgten auf Rang 2 und 3. In der Mannschaftswertung setzte sich bei den Frauen der KTT Köln durch mit 32 Punkten vor Rotweiss Oberhausen (42) und Blauweiß Bochum (45). Die 2. Mannschaft vom Ausrichter Trispeed Marienfeld schlug sich prächtig. Loreen Quinke (1:08:19 14 Stunden), Melanie Berkemeier (1:08:43 15) und Lisa Petermann (1:09:37) kamen in der Teamwertung auf Rang 4 mit nur zwei Punkten Rückstand auf Rang 3.

Bei den Männern fehlte den Marienfeldern der vierte Mann zur Podiumsplatzierung. „Zu viert wären wir dritter geworden“, bilanzierte Heiko Lewanzik später. Der 45-Jährige führte als Dritter iim Gesamteinlauf mit starken 53:12 Minuten das Team auf Rang 7. Weil Personal dringend zur Sicherung der Radstrecke benötigt wurde, blieb der vierte Platz im Team gestern unbesetzt. So brachten Stefan Gerdhenrichs auf Rang 19 (57:48 Minuten) und David Weißen auf Rang 36 (59:48 Minuten) ihren Einsatz für Tagesplatz 7 in der Mannschaftswertung ein, exakt einen Platz vor dem Tri-Sport-Team Verl II. Die kamen mit Joshua Long (32. – 59:23), David Smyrek (32. – 59:33), Steffen Dirkwinkel (45. – 1:01:21) und Robert Voßhans (50. – 1:02:05) auf Rang 8 ein.

Auf der Kurzdistanz über 1-40-10 km setzten sich mit Jonas Schliekmann (Tri Team Steinfurt) und Laureen Kampsmann (Tri-Team Hagen) zwei Mitteldistanzler durch. Der 45-Jährige Schliekmann führte seine starke Form unter anderem drauf zurück, dass er den Winter über in Australien Wettkämpfe bestritten hatte. MIt 1:46:08 Stunden lief Schliekmann mit einem drei-Minuten-Vorsprung auf Tim Jarcyk (1:49:08) vom TV Georgsmarienhütte ein. Den Vorsprung arbeitete sich der Sieger mit einem Schnitt knapp unter 41 km/h auf der Radstrecke heraus. Bei dem starken Wind und kühlen Temperaturen erschien die Radzeit umso bemerkenswerter. Auch er Dritte Paul Herrmann blieb mit 1:49:56 Stunden noch unter der magischen 1:50er Marke. Er habe mit AK-Rang 10 zuletzt einen starken Wettkampf beim australischen T100-WM-Rennen gehabt, berichtete der Sieger. Die letzte Mitteldistanz der erst 19-jährigen Siegerin lag erst eine Woche zurück. Umso erstaunlicher, wie Laureen Kampsmann aus Hagen mit 2:04:51 Minuten und fast zweieinhalb Minuten Vorsprung die Frauenkonkurrenz dominierte. Lara Voss (2:07:11) und Lea Sophie Neumann (Tri-Finish Münster, 2:07:29) folgten mit einigem Abstand.

Veranstalter Trispeed Marienfeld erhielt viel Lob für die verbesserte Organisation. Erneut bekam die vollgesperrte Radstrecke gute Kritiken. Der Umzug der Wechselzone ins angrenzende Moddenbachstadion wertete den Triathlon zusätzlich auf. Die zusätzliche Fokussierung auf den Schüler/Innen und Jugendtriathlon zahlte sich aus. Über 60 Nachwuchsdreikämpfer – bis hinunter in die Klasse der Sechsjährigen – gingen ins Rennen. Gelitten haben die Athleten und Organisatoren am Sonntag unter dem regnerisch-windigen Wetter. Wewgen der kühlen Luft-Temperatur von 14 Grad wurde aufgrund neuer Regelungen das Schwimmen im Neoprenanzug erlaubt. Dabei war die Wassertemperatur mit 22,4 Grad noch das angenehmste.

Siegerinnen von außerhalb gab es auch beim Volkstriathlon über 0,5-20-5 km. Bei den Frauen setzte sich Iris Güldenpenning (TSVE 1890 Bielefeld) mit 1:00:31 Stunden locker durch vor Verena Lücke (TriStar Oelde, 1:01:42) und Ella Wagner (Steinhagen, 1:03:29). Bei den Männern siegte der Oelder Christopher Hentschel (52:30 Minuten) vor Lennard Langerbein (53:01 Minuten) und Jonas Levermann (TriStar Oelde, 53:16). Die Spezialistenstaffel gewann das Team Lübbering mit Melanie Schmidtfranz, Felicias Güths und Eva Lakebrink (1:04:15).