Christkindllauf: Neue Sieger und fixe Trispeed-Läufer
Zwei neue Sieger drückten dem 18. Wiedenbrücker Christkindllauf am letzten Freitag ihren Stempel auf. Der Vorjahreszweite Jan Simon Hamann (Bochum) beendete bei Minusgraden mit der fünftbesten Siegerzeit von 31:14 Minuten …
Ulrich Christmann Cross-Westfalenmeister
Ulrich Christmann, 45, Langstreckler von Trispeed Marienfeld, hat sich am Sonntag bei den Westfälischen Crossmeisterschaften in Lüchtringen erfolgreich auf den Wiedenbrücker Christkindllauf am kommenden Freitag eingestimmt. Christmann gewann das Rennen …
Niemerg macht das Ironman-Dutzend voll
Frank Niemerg, Triathlet mit Wurzeln bei Trispeed Marienfeld, hat sich mit seinem zwölften erfolgreichen Ironman-Finish vorzeitig die Qualifikation für den Ironman auf Hawaii 2011 gesichert. Niemerg, in diesem Jahr Dritter beim …
Trispeed-NEWS: Training, Party, Mallorca
An alle TRISPEEDER, nach den Herbstferien geht es jetzt voll ins Wintertraining. Die aktuellen Trainingszeiten sind unverändert. Montags 17.00-18.00 und/oder 19.30 bis 20.30 Uhr Schwimmen Donnerstags 18.00-19.30 Uhr Schwimmen Samstags …
Uffi in den Ehe-Hafen eingelaufen
Liga-Athlet Peter Uffmann und seine Frau Marion sind seit Sonntag auch amtlich ein Paar. Am denkwürdigen Datum 10.10.10 heiratete "Uffi" seine Freundin im Harsewinkeler Standesamt, die kirchliche Trauung folgt am …
Dr. Somma: Rückblick und Vorausschau zum Ötztaler Radmarathon
liebe Radspottfan’s,
„Nach dem Ötzi, ist vor dem Ötzi“,
so hielten es schon die frühen Alpentouris, die noch mit Pfeil und Bogen um den Sieg im Ötztal kämpften. Wenn die Untersuchungen in jenem Höhentrainigslager nicht so stümperhaft abgelaufen wären, hätten die Kampfrichter bestimmt auch das Fahrrad von Ötzi gefunden, welches mittlerweile offensichtlich verwest sein müsste.
Wenn es sich um ein simples Simplon oder ein traditionelles schnelles Cinelli gehandelt hätte, (mit dem ja schon die Amöben das Mittelmeer verließen, um in Steinöfen mit Käse und Tomaten belegte Pantoffeltierchen zu rösten), jaa…. dann, wäre auch für immer geklärt, ob es sich bei seiner denkwürdigen Kopfbedeckung um jenen oft gewünschten Tirolerhut (Aero1) gehandelt hat, oder einen Römerhelm (Bio 2000 VC).
Z.Z. befindet Ötzi sich in Bozen noch in Untersuchungshaft, verweigert aber jede Aussage zum damaligen Geschehen, als er seine Form auf hohem Niveau eingefroren hatte. Falls sich jedoch die Pfeilspitze im Schulterblatt, als Ulk unter Freunden entpuppen sollte, wird er als Namenspatron dann gut ausgeruht das Rennen von Sölden aus, im Kreise der Verwandtschaft erneut in Angriff nehmen, denke ich. Schließlich soll das Suchtpotential besitzen.
Beim diesjährigen A-Team hingegen konnte Gregor R. die heimische Hobbybestzeit von 008 Boris M.(8:59:11) nicht pulverisieren, weil er trotz zugefallener Nummer, soviel Schiß inne Buxe hatte, das er sie nicht rechtzeitig anbekam und mein 2010er Betthäschen, dann auch wohl zu schwer gewesen wäre. König Ludwig wurde dieses Jahr von einer Meute Italiener so gnadenlos gejagt das er Andy Strecke etwas übergeben musste, was er sich anschließend Häppchenweise zurück eroberte. Er verlor aber nur 41 min. durch diesen Gastro-Austausch, auf einen wieder sagenhaften Sieger, der vielleicht fürs nächste Jahr gesperrt ist, so wie Der, vom letzten Jahr. Unsere brockhagener Nachwuchshoffnung, der bei Zeiten Einzelfrühform bewiesen hat, der Fisseneverter Sven, ging es gemütlicher an und ließ sich an reich gedeckten Tischen viel Brotzeit mit der Bestellung. So das er es, gut gestärkt, auf Timmels Jochen krachen lassen konnte. Der Zahn den ihm die 10:40:28 nicht ziehen konnte, möchte er trotzdem im nächstes Jahr zu den 26 anderen, auf Kassette aufnehmen, weil eine entsprechende DVD seiner Torosionskraft nicht standhalten würde. Zu den Regionellen gesellten sich auch noch Schuster’s Mike mit Wolle Ermelingen, die bei der kühlen Witterung erst am Fuß des Letztanstiegs, abgestreift werden konnten. Zwischen 10:00:04 und 10:24:12 wurde das Ziel von Beiden überwältigt.
Und so sprießen nicht nur an Alpecinerhängen die Vornahme-Pflänzchen ins Bodenlose, sondern besonders auch bei mir, als jemanden der sich schon Vieles versagt hat, und als solcher gesehen werden muss. Das ich beim VMTS und beim Ötzi jeweils 2 Kg draufgepackt bekommen habe liegt aber an der bergischen Vollwurst und nicht am Radsport an sich. Mit 10 min/km bin ich jetzt erstmal wieder in die Laufszene eingedrungen, die das geflissentlich zu ignorieren versteht. Deshalb wird sich Hermann Christkindel auch nicht von sich aus bei mir anmelden. Falls Ich es aber schaffe, von meinem 107-Kilo-Ross, unverletzt runter zu kommen um meine eigenen Beine in die Hand zu nehmen, wozu mir meine Braut schon lange rät, dann läufts.
ob Christl oder Hermann,
Keiner macht mich mehr an,
wenn, Malle und D-Tage fruchten,
will ich den Ötzen-Taler wuchten.
Doch gibt’s noch viel zu tun,
weil nicht vom Sport allein,
soll man danach sich ruh’n,
drei Sachen, wären fein.
Wo Lucky B. die Schraubenlose,
zieht Kunde selbst die Nieten,
doch auch in meiner Blaumannhose,
kann A-Team, bis Z mir mieten.
…zwischen Punkt und Komma, grüßt euer Dr.Somma
PS:
heute kann Laufen auf’m Zettel bleiben, ist Anstrengung genug, das Schreiben. 🙂
Ironman Kanada: Sabine Schumachers Comeback
Marienfeld (rob). Im Ziel war Sabine Schumacher einfach „total happy“. Die Laufstrecke als letzte Disziplin eines langen Triathlontages legte sie mit einem Lächeln zurück, wie die Fotos zeigen, die sie in die Heimat geschickt hat. Die Freude ist berechtigt, denn Sabine Schumacher feierte beim Ironman Kanada ein erfolgreiches Comeback nach dreijähriger Verletzungspause. Ihren achten Langdistanz-Triathlon über die Distanz von 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen legte die 47-jährige Athletin von Trispeed Marienfeld in 12:03:19 Stunden zurück.
Dass sich bislang erst zwei Frauen aus dem Kreis Gütersloh überhaupt an einen Ironman herangetraut haben (Sabine Schumacher, Heike Pawel) ist die eine Besonderheit für die sportliche Leistung; dass Sabine Schumacher sich nach einer langwierigen Archillessehnenverletzung nochmal im Wettkampfgeschehen zurückgemeldet hat, ist nochmal eine Steigerung dessen. Vor dreieinhalb Jahren war ihr beim Start zum Hermannslauf jemand in die Ferse getreten. Die Verletzung schaukelte sich auf und heilte erst, als sich Sabine Schumacher eineinhalb Jahre später einer Archillessehnenoperation unterzog. Danach begann das langwierige Aufbautraining. Auch deshalb horchte sie am Sonntag immer in sich hinein. Aber auch die Höchstbelastung konnte der Sehne nichts mehr anhaben. „Da hat nichts weh getan“, berichtete die Verlerin.
Von den Eindrücken des Ironman Kanada, der in Penticton, British Columbia, alljährlich rund 3.000 Starter anzieht, war Sabine Schumacher auch am Tag danach noch überwältigt. Mit 2.761 Finishern verzeichneten die Organisatoren einen Rekord. Der Ironman Kanada, der stets eine Stunde nach Öffnung der Online-Anmeldung schon für 2011 wieder ausgebucht ist, verzeichnet mit 4.000 Volonteers auch eine große Helferschar. „Sogar der Neoprenanzug wird einem hier vom Leib gerissen“, wunderte sich Sabine Schumacher: „Man musste sich nach dem Schwimmen einfach nur hinlegen.“ Auch die Zuschauerresonanz ist riesig. Dass die Wendepunktstrecke beim Schwimmen keine Probleme machen würde, davon konnte Sabine Schumacher ausgehen. „Beim Schwimmen hat noch keiner einen Ironman gewonnen“, erklärt sie ihr Motto, warum sie die 3,8 km im 19 Grad kalten Wasser locker angehen ließ und sich ganz am Rand ohne Gedränge vorarbeitete.
Zufrieden war sie mit ihrer Leistung beim Radfahren. 6:07 Stunden benötigte sie für die schweren 180 Kilometer. „Die Strecke war ein echter Knaller“, lautet Schumachers Einschätzung. Vom Start in etwa 1.000 m ü. Normal-Null (N.N) ging es zunächst über den „Richter-Pass“ (2.100 ü. NN), dann wieder runter auf 1.200 Meter und schließlich bei Kilometer 160 über den „Yellow Lake“, mit 2.300 Meter ü.N.N. das „Dach“ des Ironman. Mit zunehmender Höhe fiel die Temperatur. Bei regnerischem Wetter war es am Start und Ziel mit 18 bis 20 Grad schon nicht gerade warm gewesen. Auf den Passstraßen waren es dann weniger als 10 Grad. „Gut, dass ich mir wenige Tage vorher noch Ärmlinge gekauft hatte“, kommentierte Sabine Schumacher trocken. Mit Anstiegen konnte auch der Marathon aufwarten. Zwischenzeitlich ging es 10 Kilometer lang bergan. „Von den vielen Bergen habe ich ganz schlimmen Muskelkater“, berichtete die 47-Jährige.
Erstaunlich, wie schnell die Topathleten in Kanada die Strecke zurücklegten. Die Deutschen Christian Brader und Stephan Vuckovic wurden Zweiter (8:32:41) und Dritter (8:38:31). Sabine Schumacher notierte mit 12:03:19 Stunden auf Rang 149. Damit blieb sie zwar rund 1:20 Stunden über ihrer Bestzeit. Die hatte sie ebenso wenig wie die Hawaii-Qualifikation ins Visier genommen. „Ich habe deutlich weniger trainieren können, als sonst“, erzählt sie. Erstmals seit Jahren war sie im
Frühjahr beispielsweise nicht zum Training auf Mallorca. Mit dem Kanada-Aufenthalt verband Sabine Schumacher nun Sport und Urlaub. Mit dem Wohnmobil tourt sie zwei Wochen vorher und eine Woche nachher durchs Land. So blieb das Rennrad bis zum Wettkampf eingepackt. Die für Triathleten eher ungewöhnliche Lockerheit zeichnete sie auch in den Tagen vor dem großen Rennen aus: „Zum fit halten bin ich nur ein paarmal gelaufen“, sagt Sabine Schumacher.
23. Sassenberger Triathlon: Steffi Heinrichs gewinnt Volkstriathlon
Kreis Gütersloh (rob). Die 26-jährige Steffi Heinrichs sorgte beim Sassenberger Triathlon am Sonntag für die größte Überraschung aus heimischer Sicht. Die Neueinsteigerin von Trispeed Marienfeld gewann den Volkstriathlon über 0,65-23-5,4 Kilometer. Für die gebürtige Greffenerin war es erst der dritte Triathlonstart in ihrer jungen Karriere.
Heinrichs siegte in 1:17:32 Stunden (11:04 – 44:37 – 21:50) mit 16 Sekunden Vorsprung auf die Favoritin und Vorjahressiegerin Ines Günnewig (TriStar Oelde, 1:17:48 Stunden). Die Dritte Antje Pyl (1:19:51 Stunden, SV Brackwede) und die folgenden Bettina Stüllein (1:20:27) sowie die Bielefelderin Nardo Forrero (1:20:29) distanzierte sie klar. Dabei hatte sich die angehende Mathematik-Lehrerin im Vorfeld gar nicht viel ausgerechnet. Während der letzten zwei Wochen habe sie wegen einer Erkältung kaum trainieren können, sagte Steffi Heinrichs überglücklich im Ziel.
Die größte Hürde hatte die talentierte Grefferin im Juni genommen, als sie sich zum Debüt in Bonn durchrang. Aus Unsicherheit, ob sie überhaupt durchkomme, hatte sie Wettkämpfe stets abgelehnt. Dabei war sie als Begleiterin ihres Freundes Heiko Lewanzik eigentlich schon lange in der Triathlonszene heimisch. Vor zwei Wochen legte sie dann einen Start beim Sonnensee-Triathlon in Bissendorf nach, wo sie Zweite wurde. Inzwischen haben sich die Verhältnisse des Sportlerpaares umgekehrt: „Jetzt bin ich richtig heiss auf Triathlon und Heiko möchte mit den Wettkämpfen am liebsten aufhören“, bedauerte Steffi Heinrichs, die natürlich einräumte, dass ihre Form und die jüngsten Erfolge nicht vom Himmel gefallen sind: „Man muss trainieren, trainieren, trainieren.“
Bei den Männern konnte Mike Schuster (Tri-Sport-Team Verl) den Erfolg aus dem Vorjahr nicht wiederholen. Mit 1:06:20 Stunden wurde Schuster, der nach dem Ironman Frankfurt vor vier Wochen im Training zurückgeschaltet hatte, hinter Stefan Günnigmann (Tri-Finish Münster, 1:05:09 Stunden) Zweiter. Stark präsentierten sich aus dem heimischen Kreis Torsten Selker (Tri-Sport-Team Verl) auf Rang 6 (1:08:23) und die Verler Gerhard Schlüter auf Rang 16 (1:10:30 Stunden, Sieger AK 55) und Dirk Christophliemke auf Rang 17 (1:10:31).
Beim Olympischen Triathlon über 1,3km – 46km – 10 Kilometer setzte sich der vierfache Harsewinkel-Sieger Stefan Werner (Bocholt) in 2:00:09 Stunden gegen den Bonner Oliver Strankmann (2:03:23) und Trispeed-Trainer Heiko Lewanzik (2:06:03 Stunden) durch. Lewanzik war nicht ganz ausgeruht an den Start gegangen. Tags zuvor hatte er mit seinem Team TSV Obergünzburg das Finale der 1. Bundesliga in Offenburg bestritten, mit wenig Erfolg. Weil das Obergünzburger Team, das zum Saisonende aufgelöst wird, nur unvollständig einkam, fiel es beim letzten Auftritt auch noch aus der Wertung. Seinen Start beim Grand Prix hatte der Vorjahresdritte Tobias Jazbec mit Rücksicht auf den Liga-Start am kommenden Sonntag in Rheine zurückgezogen. Von den heimischen Frauen kamen die die Marienfelderin Christiane Ahlke (2:42:26), die Gütersloherin Alexandra Walter (2:44:17) und und die Verlerin Astrid Selker (2:45:57) ins vordere Dritttel der mit über 200 Frauen besetzten Kurzdistanz. Für die Mannschaft Oelde-Gütersloh bedeutete das Rang 8 in der Regionalliga.
