Ironman Regensburg: Christoph Rahmanns schwarzer Tag
Marienfeld (rob). Die Hoffnung von Christoph Rahmann auf einer zweite Hawaii-Qualifikation erfüllten sich am Sonntag nicht. Beim neuen Ironman Regensburg erwischte der 32-jährige Athlet von Trispeed Marienfeld einen rabenschwarzen Tag und gab beim Laufen vorzeitig auf.
„Das Schwimmen war mit 55 Minuten okay, die erste Radrunde mit einem Durchschnitt von 36,5 auch“, berichtete Rahmann am Sonntag abend. Aber bereits auf den zweiten 90 Radkilometern sei der Tritt unrund geworden, die Beine schwer und die Sitzpositionen allesamt ungemütlich. „Ich wusste nicht mehr, ob ich stehen, oder sitzen sollte“, spürte Christoph Rahmann zu diesem Zeitpunkt bereits, dass die Tagesform nicht gut war: „Das Atmen in der der Liegeposition auf dem Lenker fiel schwer.“ Trotzdem zog der gebürtige Greffener, der sich eine Zeit von 9:10 Stunden vorgenommen hatte, bis zum Ende der Radetappe durch in der Hoffnung, das beim Laufen der Knoten platzt. Aber auch das klappte nicht. „Die Pausen an den Verpflegungsstellen wurden immer länger.“ Nach einer Laufrunde (Kilometer 10) zog der 32-Jährige die Notbremse.
