„Ich habe Mist gebaut“

Mit ihrem Sieg beim Ironman Frankfurt im Juli qualifizierte sich die 35jährige für Hawaii
Zur Eröffnung einer B-Probe dürfte es nicht kommen, denn Nina Kraft selbst hat die Initiative ergriffen und am Mittwochmorgen ihr Dopingvergehen eingestanden.

IM Hawaii: Frank Niemerg hörte am Energy-Lab die Glocken läuten

München (rob). Die Geschichte ist inzwischen überstrapaziert, aber sie muss dennoch immer wieder erzählt werden, um das Maß der Leistungssteigerung des 32-jährigen Frank Niemerg zu verdeutlichen. Als Niemerg in Bocholt Anfang der 90er Jahre seinen ersten Triathlon für TriSpeed in der NRW-Liga absolvierte, kamen die meisten Athleten vom Duschen und das Ziel wurde gerade abgebaut. Auf Hawaii hat der gelernte Physiotherapeut, inzwischen durch Wohnortwechsel nach München von TriSpeed zum Erdinger-Alkoholfrei-Team Riederau gewechselt, nun sein Meisterstück hingelegt: 10 Stunden 22 Minuten und 42 Sekunden (1:02:17-5:45:09-3:30:30 Stunden) und Rang 207 im 1.800 Athleten starken Feld sind ein Resultat, das sich sehen lassen kann.

Offener Brief: Stabrey kritisiert Verbände und Magazin

Robert Stabrey, Abteilungsleiter des Pulheimer SC, setzt sich zwei Wochen vor dem Verbandstag des Verbandes NRW TV in einem offenen Brief an dessen Vorsitzenden Dieter Hoffmann mit der Entwicklung im Triathlon, der Darstellung in den verbandseigenen Medien und der Arbeit der Triathlonverbände auseinander.

Neuorganisation der Ligen setzt Vereine unter Druck

Kreis Gütersloh (rob). Die Deutsche Triathlon Union organisiert die Triathlon-Bundesligen bei den Männern und Frauen neu. Ab 2006 wird die 1. Bundesliga, zu der aus OWL nur der TV Lemgo ein Team stellt, von 18 auf 14 Mannschaften verkleinert. Betroffen sind die hiesigen Vereine durch die Neuorganisationen in der 2. Bundesliga, wie die Männer von TriSpeed Marienfeld oder die Frauen des TV Verl.

Daniel Flöttmann erzählt vom Ironman Hawaii

Verl (rob). Daniel Flöttmann, 41-jähriger Triathlet vom TV Verl, hat nach seiner Rückkehr vom Ironman auf Hawaii viel zu erzählen. ,,Das war hammerhart“, fasst er den Wettkampf über 3,8-180–42,2 Kilometer zusammen, der für ihn nach 13 Stunden und 47 Minuten und 42 Sekunden (1:28:47-6:51:15-5:16:26 Stunden) bei Mondschein und begeisterndem Zielempfang endete.

Triathlon: Holsten-CityMan in Hamburg

Kreis Gütersloh (rob). Zum Saisonausklang die Atmosphäre des zuschauerträchtigsten Weltcup-Rennens der Welt schnuppern – fünf Triathleten aus dem Kreis Gütersloh genossen am Wochenende beim Holsten-CityMan in Hamburg das Bad in der Menge. Das Flair der mit 5 800 Startern größten deutschen Triathlonveranstaltung setzte bei den heimischen Dreikämpfern offensichtlich Kräfte frei.

Bielefelder Triathlon: ,,Wolle’’ Ermeling Zweiter TV Langenberg steigt auf

Kreis Gütersloh/Bielefeld (rob). Mit einem zweiten Platz beim Bielefelder Triathlon hat Wolfgang Ermeling (Tri-Sport-Team Verl) am Sonntag erneut den OWL-Cup gewonnen. Ermeling kam im Sprint über 0,5-20-5 km mit 1:00:48 Stunden im Gesamteinlauf auf Rang zwei. Den Sieg holte sich Schwimmspezialist Sebastian Mescher (SC Steinhagen-Amshausen, 1:00:25 Stunden), der erst am Freitag Abend beim Gütersloher Stadtlauf Zweiter über 5 km geworden war.

Triathlon: Heiko Lewanzik NRW-Dritter in Krefeld

Marienfeld (rob). Nur acht Tage nach dem Gewinn der NRW-Vizemeisterschaft auf der Mitteldistanz hat Heiko Lewanzik (TriSpeed Marienfeld) am Sonntag in Krefeld nachgelegt. Bei den NRW-Titelkämpfen über die Kurzdistanz wurde Lewanzik Dritter. Nur der DM-Dritte Maik Twelsiek (TV Lemgo, 1:50:50 Stunden) und Ingo Sabatschus (Bayer 05 Uerdingen, 1:50:58 Stunden) waren schneller als der 22-Jährige Steinhagener, der für die 1,5-40-10 km 1:52:22 Stunden benötigte.